Juni 2017

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Artikelnr.: LOP_2017_06
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Betriebsreportage:

Pflugloser ökologischer Landbau in Niedersachsen - Ackerbau ohne Spritze

Am Übergang von der Hildesheimer Börde zum Leinebergland bewirtschaftet Jan Wittenberg ökologisch 160 ha Ackerland. Nach knapp 10 Jahren pflugloser Bearbeitung stellten sich eine konsequente Umstellung der Fruchtfolge und der Einsatz optimal angepasster Technik als wesentliche Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung des Systems heraus. Sojabohnen und Lupinen führten zu einem Leguminosenanteil von 40 % in der Fruchtfolge, die genutzte Zwischenfruchtmischung ist an diesen Anteil entsprechend angepasst. Der Bericht zeigt unter anderem, wie sich der Nährstoffhaushalt des Betriebes gestaltet und welchen hohen Ansprüchen die genutzte Technik genügen muss, um zum Beispiel bestimmte Problemunkräuter ausreichend zur regulieren.

 

Alternativen zu Glyphosat:

Weitere Einschränkungen beim Glyphosateinsatz - Kein ackerbaulicher Weltuntergang

Als Landwirt sollte man bereits jetzt versuchen, auf kleineren Flächen ohne Glyphosat auszukommen. Dies erleichtert die Strategiefindung, um weiterhin erfolgreichen Ackerbau betreiben zu können, wenn die Einschränkungen für den Einsatz weiter zunehmen. Neben einer stärkeren Bodenbearbeitung können auch Fruchtfolgeumstellung und Zwischenfruchtanbau helfen. Dabei muss vor allem das Zeitmanagament beachtet werden, um zum Beispiel Problemen bei feuchten Bedingungen zuvor zu kommen. Welche weiteren Faktoren beachtet werden müssen und mit welchen Überlegungen die Alternativen zu nutzen sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

Zwischenfrüchte:

Den Zwischenfruchtanbau greeningkonform gestalten - Mehr Biodiversität im Boden

Der notwendige Schutz bzw. die notwendige Verbesserung der biologischen Vielfalt sind vordergründiges Ziel des Greenings. Ob zum Erreichen dieser ökologischen Ansprüche beim Zwischenfruchtanbau aber mehr als zehn Mischungspartner erforderlich sind, ist nicht eindeutig zu sagen.Zu viele Komponenten können den Einbau einer Mischung in die eigene Fruchtfolge erschweren. Der Autor zeigt auf, was beim Greening für den Zwischenfruchtanbau zu beachten ist, welche Faktoren bei der Wahl der Mischungspartner entscheidend sind und inwieweit hohe Zahlen an Komponenten wirklich ökologisch und betrieblich vorteilhaft sind.

 

Zwischenfrüchte:

Versuche zur Unkrautunterdrückung durch Zwischenfrüchte - Bioherbizide aus Zwischenfrüchten?

Neben der Konkurrenz um Wasser, Licht, Nährstoffe und Raum gibt es auch biochemische Effekte, die die unkrautreduzierende Wirkung von Zwischenfrüchten bedingen. Diese allelopathischen Eigenschaften wurden im Zuge einer Untersuchung der Universität Hohenheim näher betrachtet. Das Ziel liegt darin, das Potenzial von Zwischenfrüchten zur Unkrautunterdrückung effektiver zu nutzen. Die Ergebnisse, unter anderem zum Jahreseinfluss auf das Wachstum der Zwischenfrüchte, zum Einfluss der Düngung und der Wirkung von Untersaaten in Zuckerrüben, sowie die Laboranalysen zu den allelopathisch wirkenden Stoffen werden im Beitrag aufgeführt und daraus entsprechende Schlussfolgerungen für die Praxis gezogen.

 

Zwischenfrüchte:

Mähdrusch- und Vorerntesaat - Bis zu 3 Wochen Wachstumsvorsprung

Stefan Pröll vom LK Oberösterreich erklärt, welche Voraussetzungen erfüllt werden müsen, um die Anbaumöglichkeiten Mähdrusch- und Vorerntesaat für Zwischenfrüchte erfolgreich einsetzen zu können. Neben der Terminfindung und der passenden Technik muss auch über weitere Faktoren wie Strohmanagament und angepasste Düngung nachgedacht werden. Wie sich die Anpassung der einzelnen Aspekte schließlich auf den Nutzen der Zwischenfrucht auf Betriebsebene auswirkt, kann im Beitrag nachgelesen werden.

 

Strohverkauf:

Rentabilität und Nachhaltigkeit des Ackerbaus - Stroh zu Gold machen?

Neben dem reinen Preis müssen weitere Punkte beachtet werden, um die richtige Entscheidung bei der Frage nach dem Verkauf des eigenen Strohs treffen zu können. Vor allem ackerbaulich hat der Verbleib des Strohs auf den Flächen seine Vorteile. Wie groß schließlich der Einfluss, zum Beispiel auf die Humusbilanz ausfällt, wie mögliche Nährstoffverluste realistisch bestimmt und gegebenenfalls ausgeglichen werden und wie sich die Kosten bei der Strohbergung in der Kalkulation niederschlagen, zeigt dieser Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

  • Betriebsreportage: Pflugloser ökologischer Landbau in Niedersachsen - Ackerbau ohne Spritze
  • Alternativen zu Glyphosat: Weitere Einschränkungen beim Glyphosateinsatz - Kein ackerbaulicher Weltuntergang
  • Zwischenfrüchte: Den Zwischenfruchtanbau greeningkonform gestalten - Mehr Biodiversität im Boden
  • Zwischenfrüchte: Versuche zur Unkrautunterdrückung durch Zwischenfrüchte - Bioherbizide aus Zwischenfrüchten?
  • Zwischenfrüchte: Mähdrusch- und Vorerntesaat - Bis zu 3 Wochen Wachstumsvorsprung
  • Strohverkauf: Rentabilität und Nachhaltigkeit des Ackerbaus - Stroh zu Gold machen?
  • Kurz notiert: Neues aus Industrie und Wissenschaft
  • Impressum
  • Veranstaltungen

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