November 2015

Betriebsreportage - Zentralfrankreich: Lebendmulch mit Luzerne

In unserer Betriebsreportage blicken wir diesmal nach Frankreich. Der Landwirt Hubert Charpentier hat langjährige Erfahrungen in der Entwicklungshilfe und hat dabei Landwirte in Afrika bei der Einführung der „Conservation Agriculture“ beraten. Nachdem er wieder auf seinen Familienbetrieb in Zentralfrankreich zurückgekehrt ist, setzte er diese Erfahrungen im eigenen Betrieb um. Zunächst setzte er dabei auf die Kombination einjähriger Zwischenfrüchte mit Direktsaat, so wie es auch in Afrika propagiert wurde. Seit einigen Jahren führt er einen Lebendmulch mit Luzerne durch, die über mehrere Jahre hinweg als Untersaat im Getreide steht und nach dem Mähdrusch einen vollwertigen Aufwuchs entwickelt. Vorteile dieses Verfahrens sind vor allem eine Arbeitszeit- und Kosteneinsparung, den die jährliche Neuansaat der Zwischenfrucht entfällt. Außerdem kann die Luzerne erhebliche Mengen an Stickstoff aus der Luft fixieren. Der Lebendmulch mit Luzerne führte im Vergleich zu herkömmlichen Anbauverfahren bei Winterweizen und Durum zu Mehrerträgen.

Energiepflanzen - Bodenbiologie bei Pflug- und Minimalbodenbearbeitung

Wie reagieren die Böden langfristig auf den Anbau von Energiepflanzen? Dieser Frage geht Katharina Winter im zweiten Beitrag des Heftes nach. Sie stellt Ergebnisse aus dem Energiepflanzenprojekt EVA vor, wobei die Bodenbiologie bei Pflug- und Minimalbodenbearbeitung in Energiepflanzenfruchtfolgen vergleichen wurden.

Automatische Lenksysteme - Welche gibt es und für wen eignet sich welches?

Immer öfter findet man in der Praxis GPS-unterstützte, automatische Lenksystem. Prof. Dr. Yves Reckleben zeigt in seinem Beitrag auf, welche Lenksysteme gegenwärtig angeboten werden und welche Systeme für welchen Einsatzweck geeignet sind; es schließt sich eine Berecnung zum Nutzen von Parallelfahrsystemen an. Für eine hohe Effizienz benötigen automatische Lenksysteme aber auch hochgenaue Korrektursignale.

Sätechnik - Aktuelle Entwicklungen und neue Trends

Wie immer zur Agritechnica werden in der LOP aktuelle Trends in der Sätechnik vorgestellt. Was spricht für die weit verbreiteten Universalsämaschinen und was für die Direktsaattechnik? Schließlich regt eine intensive Bodenbearbeitung, wie sie bei den Säkombinationen erfolgt, auch Unkräuter und Ungräser zur Keimung an. Ein wichtiger Trend besteht darin, dass immer mehr Hersteller mehrere Tanks auf der Maschine installieren, um mit der Saat Unterfuß- oder Saatbanddünger auszubringen, aber auch weitere Produkte wie Untersaaten, Schneckenkorn oder auch Rodentizide. Nicht zuletzt gehen wir auch auf den Trend zur Streifenlockerung ein sowie auf Lösungen zur effektiven Bestellung von Zwischenfrüchten.

Maschinenübersicht - Marktübersicht zur Sätechnik, geeignet für Mulch- und Direktsaat

Anschließend finden Sie noch einen aktuellen Marktüberblick zur Sätechnik für die Mulch- und Direktsaat, in der wir eine Auswahl aus dem Angebot von insgesamt 37 verschiedenen Herstellern aufzeigen.

Agritechnica 2015 - Neuentwicklungen kurz vorgestellt

Unter der Rubrik Agritechnica 2015 stellen wir dann auf 8 Seiten die wichtigsten Innovationen zur Leitmesse in Hannover vor.

Inhaltsverzeichnis

  • Betriebsreportage: Direktsaat in Zentralfrankreich: Lebendmulch mit Luzerne
  • Energiepflanzen: Untersuchungen der Bodenbiologie bei Pflug- und Minimalbodenbearbeitung
  • Automatische Lenksysteme: Parallelfahrsysteme – welche gibt es und für wen eignet sich welches?
  • Sätechnik: Aktuelle Entwicklungen und neue Trends bei der Sätechnik für Getreide und Raps
  • Maschinenübersicht: Marktübersicht zur Sätechnik, geeignet für Mulch- und Direktsaat
  • Agritechnica 2015: Neuentwicklungen kurz vorgestellt
10,25 
Artikelnr.: LOP_2015_09
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