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Die zweite Ausgabe erscheint am 19. September 2019.

Das Abonnement kann jederzeit zum Jahresende gekündigt werden.

 

Die Themen der September-Ausgabe sind:

Betriebsreportage: Sandböden fruchtbar machen

Ökolandbau auf kargen Böden in Nordbrandenburg

Auf äußerst kargen Sandböden im Norden Brandenburgs führt Dr. Wilhelm Schäkel die Bio Ranch Zempow. Neben Mutterkuhhaltung, Getreide- und Leguminosenanbau kultiviert er auch Hanf. Seit kurzem ist der Landwirt dazu übergegangen, die leichten Sandböden ohne Pflug zu bearbeiten. Die Verdichtungshorizonte sollen mit einem Tiefenlockerer nach und nach beseitigt werden, um die Bodenfunktionen wiederherzustellen. Schon seit längerem setzt der Betriebsleiter auf Mischfrucht- und Zwischenfruchtanbau, um den Boden über möglichst langen Zeitraum zu bedecken.

Kleegras als Blanksaat oder Untersaat?

Saatzeitpunkt von Leguminosen im ökologischen Landbau

Anhand mehrerer langjähriger Versuche wurde die Frage nach den Auswirkungen einer unterschiedlichen Saatzeit beim Kleegras untersucht. Eine Untersaat im Frühjahr ins Getreide wies dabei gegenüber Blanksaaten deutliche Vorteile auf. Die Erträge im Kleegras waren höher und aufgrund einer deutlich geringeren Verunkrautung fiel die Qualität insbesondere im ersten Schnitt des Hauptnutzungsjahres besser aus. 

Mulchdecke unterdrückt Beikräuter

Praxisvergleich unterschiedlicher Mulchsysteme im Gemüseanbau

Der Bio-Gemüsehof Dickendorf im Westerwald praktiziert bereits seit einigen Jahren die Mulchpflanzung mit den Varianten Transfer-, Insitu- und Kombimulch. Die Mulchbedeckung reduziert nicht nur den Beikrautdruck auf der Fläche, sondern liefert während der Vegetationsperiode auch Nährstoffe für die Gemüsekultur nach. Im Rahmen der „Öko- Leitbetriebe“ führt das Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau (KÖL) Rheinland-Pfalz zusammen mit dem Betrieb Praxisversuche zum Mulchanbau durch. Darüber hinaus wird gemeinsam mit vielen weiteren Bio-Betrieben an diversen Fragestellungen des Ökolandbaus gearbeitet.

Kalk hält Boden gesund

Kalkdüngung im ökologischen Landbau

Ein hoher Kalkgehalt und damit stabiler pH-Wert des Bodens sind für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit unerlässlich. Dies gilt vor allem bei pflugloser Bodenbearbeitung und auch für die ökologische Landwirtschaft. Ein einfacher Bodentest mit 10%iger Salzsäure gibt Auskunft darüber, wie viel „freier Kalk“ beziehungsweise Carbonat für ein stabiles Bodengefüge vorhanden ist. Ein optimaler pH-Wert begünstigt auch das Bodenleben, das wiederum die Lebendverbauung und damit ein solides Hohlraumsystem des Bodens fördert.

Beikräuter elektrisch bei der Wurzel packen

Elektrische Beikrautbekämpfung: Neue Alternative für den Pflanzenschutz

In der Schweiz könnte bereits im kommenden Jahr ein Szenario Realität werden, dass auch deutschen Landwirten bevorstehen könnte. So fordert der Verein „Sauberes Wasser für alle“ im Rahmen der sogenannten „Trinkwasserinitiative“, dass unter anderem nur noch diejenigen Landwirtschaftsbetriebe mit Direktzahlungen oder Subventionen unterstützt werden, die keine Pestizide einsetzen. Als Alternative für den chemisch-synthetischen Pflanzenschutz bedarf es deshalb neuer Ansätze wie der elektrischen Unkrautbekämpfung. Das systemisch wirkende Electroherb geht dabei den Beikräutern mit Hochspannung an den Kragen. Erste Versuche in der Schweiz lieferten gute Ergebnisse.

Ohne Pflug mehr Humus

25 Jahre Öko-Dauerfeldversuch in Bernburg

Bei der ökologischen/biologischen pflanzlichen Erzeugung müssen Bodenbearbeitungsund Anbauverfahren angewendet werden, welche die organische Bodensubstanz erhalten oder vermehren, die Bodenstabilität und die biologische Vielfalt im Boden verbessern und Bodenverdichtung und Bodenerosion verhindern (EG-Öko-VO Nr. 834/2007). Seit dem Jahre 1994 wird deshalb in der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt ein Bodenbearbeitungsversuch auf dem Bernburger Ökofeld durchgeführt. Vorgestellt wird der Einfluss verschiedener Intensitäten der Bodenbearbeitung im Herbst auf den Ertrag einzelner Früchte und den Gesamtertag verschiedener Fruchtfolgen sowie die Entwicklung des Humusgehaltes über die vergangenen 25 Jahre.

Kurz notiert: Neuigkeiten aus Forschung, Wirtschaft und Praxis

 

In die September-Ausgabe reinblättern

 

 

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