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Foto: IG gesunder Boden e. V.

15. Februar - der Tag des Regenwurms(Lumbricus terrestris)

Der Tag des Regenwurms am 15. Februar wurde 2005 eingeführt, um auf die Bedeutung des Regenwurms für die Bodengesundheit aufmerksam zu machen. Als Schlüsselorganismus der Bodenfruchtbarkeit verbessert er Durchlüftung, Wasseraufnahme und Durchwurzelbarkeit und trägt durch Humusbildung wesentlich zur Ertragsfähigkeit von Acker- und Waldböden bei. In humusreichen Böden können über 600 Tiere pro Quadratmeter leben.

der Regenwurm ist stark gefordert

Die Interessengemeinschaft gesunder Boden warnt, dass Regenwürmer allein die Belastungen moderner Landwirtschaft nicht ausgleichen können. Große Maschinen, enge Fruchtfolgen und Humusverluste führen zu Verdichtung, geringerer Wasserspeicherfähigkeit und höherem Erosionsrisiko. Zudem ist die Anzahl der Regenwürmer kein verlässlicher Indikator für Bodengesundheit, da auch Mikroorganismen und mittelgroße Bodenlebewesen entscheidend zur stabilen Bodenstruktur beitragen. Nachhaltige Bewirtschaftungsmaßnahmen wie vielfältige Fruchtfolgen, organische Düngung, Zwischenfrüchte oder Agroforstsysteme sind daher zentrale Voraussetzungen für gesunde, klimaresiliente Böden. Die IG gesunder Boden setzt sich bundesweit für Wissenstransfer und bodenschonende Landwirtschaft ein.

Mehr Informationen: www.ig-gesunder-boden.de

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