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Foto: Werkbild

Miscanthus für Grenzstandorte

Es benötigt kaum Pestizide und Düngemittel, liefert hohe Erträge und schneidet als Dauerkultur bei der Ökobilanz besonders gut ab: das Chinaschilf Miscanthus. Leider steht bisher nur das Riesen-Chinaschilf vom Typ Miscanthus x giganteus zur Verfügung, das sich nur bedingt für kalte, flachgründige oder feuchte Standorte geeignet. Deshalb werden seit 2014 an der Universität Hohenheim im Rahmen des „Forschungsverbundes Lignozellulose“ von Prof. Dr. Iris Lewandowski und Moritz Wagner robu­stere Miscanthusstämme geprüft. Bisher brachten einige der getesteten Stämme selbst unter Stressbedingungen (Moorböden, sehr flachgründige Böden, kühles Klima) hohe Erträge und überzeugten auch in ihrer Winterfestigkeit. Ein wichtiger Schwerpunkt der Forschungsarbeiten ist überdies ummanteltes Saatgut, um Miscanthus in Zukunft direkt säen zu können, ohne dass ein aufwändiges Pflanzen der Rhizome erforderlich ist.

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