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Gülletechnik
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ASL-Dünger nicht breitflächig spritzen

Aktuell wird der flüssige ASL-Dünger (Ammoniumsulfatlösung) sehr günstig über den Landhandel angeboten. Berücksichtigt man noch den Schwefelanteil als wichtigen Nährstoff, so ist ASL derzeit als N-Dünger unschlagbar preisgünstig.

Der Berater Hermann-Josef Schumacher weist jedoch darauf hin, dass es bei einer breitflächigen Ausbringung mit der Feldspritze zu hohen N-Verlusten kommen kann. Eine Ausgasung von Ammoniak bis 30 Prozent des Gesamt-N tritt vor allem dann auf, wenn ASL im Februar oder März bei strahlungsreichem trockenen Wetter und Thermik mit sogenannten Drippeldüsen auf den offenen Boden gespritzt wird.

Als reiner Ammonium-Dünger ist ASL aber optimal für die Cultan-Düngung mit einer Düngerinjektion in den Boden geeignet, wobei gasförmige N-Verluste weitgehend ausgeschlossen sind. Eine Alternativen zum klassischen Stachelradverfahren kann auch die Anlage von Oberflächendepots mit dem Schleppschlauch oder die Ausbringung als Unterfußdünger mit der Sämaschine sein.

Eine weitere Variante der Cultan-Düngung ist das Einmischen von ASL in die Gülle, die anschließend in den Boden eingeschlitzt wird.

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