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Bodenhygiene mit Kalkstickstoff

Neben seiner ammoniumbetonten N-Wirkung hat Kalkstickstoff auch einige bodenhygienische Nebenwirkungen. Beim Einsatz zur Saat von Winterraps senkt er das Risiko des Befalls mit Kohlhernie, beugt aber auch Krankheiten wie Phoma, Sklerotinia, Verticilium sowie den Auflaufschaderregern und der Kohlfliege vor. Außerdem ist Kalkstickstoff für Schnecken und deren Gelege unverträglich und reduziert damit den Schneckenbesatz. Überdies beobachtet man bei Herbizidstrategien ohne Clomazone beim Einasatz von Kalstickstoff häufig einen geringeren Unkrautdruck. Der Hersteller Alzchem empfiehlt eine Gabe von 200–300 kg/ha Kalkstickstoff PERLKA unmittelbar vor der Saat, auf leichten Böden sollte eher die untere Menge dosiert werden. Die Einarbeitung durch den Sävorgang ist bei diesen Aufwandmengen völlig ausreichend, und es sind auch keine Wartezeiten erforderlich. Alternativ dazu kann diese Gabe ab dem 4-Blattstadium auf dem trockenen Rapsbestand ausgebracht werden.

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