. Hermann Krauss

Collage der Inhalte Lumbrico-Ausgabe 05/2020, Soja, Grand, Mais im Gemenge
Fotos: von Beesten, Krauß, Graß

Das lesen Sie im Lumbrico #05

Der Lumbrico #05 (Januar 2020) ist da. Im neuen "Regenwurm" lesen Sie unter anderem:

  • Reportage: Vermikultur und Öko-Direktsaat mit Roller Crimper

Die überwältigende Mehrheit seiner Mitarbeiter bezahlt Alfred Grand nicht. Lediglich Kost und Logis bietet er ihnen für ihre Arbeit unter Tage, wo sie pausenlos schuften. Grand wirkt dennoch zufrieden und im Einklang mit sich selbst, während er eine Handvoll seiner Angestellten präsentiert und über deren wertvollen Erzeugnis spricht: Regenwurmhumus. Seine Felder bewirtschaftet der ‚forschende Landwirt‘ ökologisch und ohne Pflug, seit neuestem mit dem Verfahren Roller Crimper.

  • Pflanzenbau: Bio-Mais solo und im Gemenge

Im Ökologischen Landbau ist das Interesse am Silomaisanbau als ertragreiches Futter ungebrochen groß. Für den biologischen Anbau könnte auch der Anbau im Gemenge interessant sein.

  • Hanf: Eine alte Kultur neu entdeckt

Seit 1996 darf Nutzhanf wieder angebaut werden, allerdings unter strengen Auflagen. Die Anforderungen an den Boden sind relativ überschaubar, zugleich bringt die Kultur gute Vorfruchtwirkungen mit. Bei der Ernte können nahezu alle Pflanzenteile verwertet werden, wenngleich es vorher klar sein sollte, wer das Erntegut abnimmt.

  • Kompost: Anaerob oder aerob?

Im Rahmen eines EIP-Projektes wurden die beiden Kompostierungsverfahren CMC (Controlled Microbial Composting) und MC (Mikrobielle Carbonisierung nach Witte) verglichen. Beim CMC-Kompostierungssystem hat man sich das Ziel gestellt, anaerobe Prozesse zu verhindern. Beim MC-Verfahren soll dagegen ein anaerobes Milieu für eine Milchsäuregärung entstehen, da nach Witte nur unter diesen Bedingungen Huminstoffe gebildet werden.

  • Bodentiere als natürlicher Pflanzenschutz

Um gegen Fusarien und ihre Mykotoxine vorzugehen und sie zu kontrollieren, verfügt der Landwirt über verschiedene Management-Maßnahmen. Doch der Landwirt steht nicht allein in seinem Bemühen, den Bestand für eine hochwertige Ernte zu schützen. So birgt der Boden eine große Vielfalt und Vielzahl an pilzfressenden Organismen, welche die Bodengesundheit fördern.

  • Forschung: Beikrautkontrolle mit Kamera und Laser

Auf der Suche nach Alternativen für die Beikrautkontrolle hat sich die FH Münster im Rahmen des Forschungsprojektes „E&P Agro“ gemacht. Herausgekommen ist eine selektive Beikrautregulierung mit Kamera und Laser, die eine innovative Lösung für die Landwirtschaft von morgen sein kann.

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. Hermann Krauss

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