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Konverterkalk mit vielen Spurenelementen

Allein in Deutschland werden jährlich etwa eine halbe Million Tonnen Konverterkalke in der Landwirtschaft eingesetzt. Konverterkalk, industriell erzeugt aus Stahlschlacken, wird durch durch Temperaturen von bis zu 1.900 °C im Hochofen aufgeschlossen. Damit erst werden Nährstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Phosphat, Mangan, Bor, Molybdän, Kobalt, Zink und Kupfer für die Pflanzen verfügbar. Silikatische Kalke erhöhen durch die Zufuhr von mobilem Silikat die Aggregatstabilität des Bodens. Zusätzlich bewirken lösliche Silikate im Boden einen ,,phytosanitären‘‘ Effekt: Die Pflanzen nehmen verstärkt Silikat auf und erhöhen damit ihre Resistenz gegenüber Pilz- und Schädlingsbefall, z. B. gegen Mehltau oder Blattläuse. Hierdurch kann der Einsatz von Fungiziden und Insektiziden reduziert werden. Silikatische Kalke erhöhen zudem durch die Zufuhr mobilen Silikats die Mobilisierung von Bodenphosphaten und mindern die Festlegung von zugeführten Phosphaten. Umweltrelevante Schwermetalle sind nur in sehr geringen Spuren enthalten.   

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