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Laserbasierte Unkrautbekämpfung

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert von 2018 bis 2021 ein Projekt zu laserbasierten Unkrautbeseitigung mit rund 315.000 Euro. Mit einem neuen Ansatz will das Laser Zentrum ­Hannover (LZH) einen Prototyp entwickeln, mit dem optisch erkanntes Unkraut durch Laser „verschmort“ wird. Die Einsatzmöglichkeiten von Laserstrahlung zur Schädigung von Pflanzengewebe durch Wärme sind bereits nachgewiesen, noch fehlt aber eine ausreichend robuste Laserstrahlquelle. Im Projekt soll das Verfahren der optischen Unkrauterkennung mit der laserbasierten Unkrautbeseitigung kombiniert und in fahrende Systeme integriert werden. Die Strahlung „verschmort“ dabei gezielt den sensiblen Vegetationspunkt der Unkräuter, wobei Kulturpflanzen und Bodenlebewesen nicht geschädigt werden. Gegenüber einer ganzflächigen Behandlung z. B. mit elektrischem Strom wäre ein derartiger gezielter Lasereinsatz auch deutlich energieeffizienter. Resistenzen wie bei chemischen Wirkstoffen bildeten sich nicht. Weil beim Lasereinsatz kein Boden bewegt wird, werden so auch keine weiteren Unkrautsamen in Keimstimmung gebracht.

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