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Mikrogranulate zur Saatbanddüngung

Statt herkömmliche Unterfußdünger wie DAP werden beim Mais zunehmend Saatbanddünger eingesetzt, die zusammen mit dem Saatgut in die Saatrille platziert werden („Single Shot“). Dabei handelt es sich um hochkonzentrierte Granulate, die gleichzeitig eine gute Pflanzenverträglichkeit aufweisen müssen, damit es nicht zu Ätzschäden kommt. Mit den Mikrogranulaten kann ein ähnlicher Düngungseffekt wie mit Unterfußdüngern erreicht werden, dies aber mit einem erheblich geringeren P-Aufwand. Die Keimwurzeln nehmen die Nährstoffe direkt auf und erreichen so einen deutlichen Entwicklungsvorsprung. Angesichts der neuen Düngeverordnung ist die Saatbanddüngung vor allem für
Veredlungsbetriebe mit hohen P-Überschüssen von Interesse. Auf den DLG-Feldtagen stellen verschiedene Firmen Saatbanddünger vor. Die Firma Haug hat das Mikrogranulat Manna Turbostarter mit IPE-Technologie zur effizienten P-Saatbanddüngung mit Bor sowie chelatisierten Mikronährstoffen (Zn-EDTA, Mn-EDTA) entwickelt. Zusätzlich wird festgelegtes P im Boden durch die IPE-Technologie mobilisiert. Zink fördert das zügige Wachstum und die Kolbenfüllung. Chelatisiertes Zink wird im Boden nicht festgelegt und bleibt somit jederzeit verfügbar. Neu auf dem Markt ist außerdem das Mikrogranulat Plus von Intrachem, das sich als Saatbanddünger besonders für den Maisanbau eignet. Wie die Ultra Micro Granules (UMG) von EuroChem Agro wirken, wird auf einer Demo-Fläche mit Mais demonstriert.  Auch UMG kann bei der Aussaat anwenderfreundlich zusammen mit dem Saatgut ausgebracht werden.

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