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Foto: Werkbild

Premiere auf der agra in Leipzig

Auf der agra 2017 in Leipzig wurde die Sämaschine Pro-Till von ­Mzuri vorgestellt, die u. a. Großbritannien, Polen und Dänemark bereits viele Anwender hat. Deutscher Importeur ist die Fachagentur Bodenbearbeitung-Saat-Pflanzenschutz in Rastenberg. Bei der ­Mzuri Pro Till handelt es sich um eine Streifenbearbeitungsmaschine für die Drillsaat, die eine streifenförmige Bodenlockerung mit einer Düngerplatzierung verbindet. Gegenüber vergleichbaren Strip-Till Maschinen setzt man bei Mzuri auf möglichst wenig Bodenbewegung, wodurch die Mulchauflage an der Bodenoberfläche weitgehend erhalten bleiben soll. Hinter den Lockerungszinken und vor den Bandsaatscharen läuft ein zweireihiger Reifenpacker. Die Lockerungszinken haben einen Streifenabstand von 33,3 bis 36,3 cm. Für Direktsaatbedingungen sind zusätzliche Schneidscheiben lieferbar. Die Bandsaatschare werden hydraulisch sowie über die Druckrolle einzeln in der Tiefe geführt. Ein Bordcomputer RDS Artemis übernimmt die Steuerung der Dosierung von Dünger und Saat. Der Mzuri Pro-Till ist in Arbeitsbreiten zwischen 3 m und 6 m mit einem Behältervolumen von 1.200 l – 4.300 l lieferbar, der Zugkraftbedarf liegt bei ca. 50 PS pro Meter Arbeitsbreite.

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