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Queckenbekämpfung mit dem Kvickfinn
Werkbild

Queckenbekämpfungsgerät aus Skandinavien

Gerade gegen Wurzelunkräuter wie Quecken oder Disteln zeigen Grubber oder Scheibenegge oft keinen ausreichenden Bekämpfungserfolg. Um die Effektivität der Unkrautbekämpfung zu verbessern, wurde in Finnland der KvickFinn entwickelt. Das Gerät wird jetzt in Schweden von LyckeGard gebaut und in Deutschland über Profiagrartechnik vertrieben. Dabei wird der Grubber mit einem aktiv angetriebenen Federzinkenrotor kombiniert.

Die beiden Geräte lassen sich dabei sowohl zusammen als auch solo einsetzen. Serienmäßig werden die Rotoren mit 16 mm Federzinken ausgestattet; als Option stehen außerdem starre Hardox- Zinken zur Verfügung. Während die Gänsefußschare am Grubber die Unkräuter ganzflächig abschneiden, enterdet der angetriebene Rotor das Pflanzenmaterial und legt es an der Bodenoberfläche ab. Innerhalb kurzer Zeit vertrocknen die Unkräuter unter dem Einfluss von Wind und Sonne und sterben ab.

Untersuchungen in Finnland belegen eine nachhaltige Wirksamkeit gegenüber Dauerunkräutern wie Disteln und Quecken. Den KvickFinn gibt es in verschiedenen Varianten mit 2,75 m bis 6,2 m Arbeitsbreite.

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