. Redaktion

Foto: Werkbild

Rückstandsmanagement für eine optimale Ackerhygiene

Mit seiner jüngsten Entwicklung, dem X-CUT SOLO, sagt Kerner dem Maiszünsler, Fusarium und Altraps den Kampf an. Das Gerät verspricht bei hoher Flächenleistung und geringem Kraftaufwand eine kostensparende Zerkleinerung organischer Ernterückstände. Empfohlen wird er vor allem zur Bearbeitung von Raps- und Silomaisstoppeln sowie zur Zerkleinerung von Zwischenfrüchten. Er besteht aus zwei hintereinander laufenden Werkzeugen: einer Messerwalze und einer Walze mit Schneidscheiben. Die Messerwalze hat einen Durchmesser von 400 mm und besitzt 8 quer liegende Messer. Sie zerschneidet Erntereste in einem Abstand von rund 150 mm. Die gewellten Schneidscheiben auf der zweiten Welle des Geräts haben ebenfalls einen Durchmesser von 400 mm und einen Abstand von 150 mm, so dass sich ein Kreuzschnitt ergibt. Der X-CUT SOLO wird in Arbeitsbreiten von 3,0 m, 4,5 m, 5,0 m und 6,0 m angeboten. Mittels eines Arbeitszylinders kann der Schneiddruck von der hinteren Schneidreihe auf die vordere Messerreihe verstellt werden. Das Gerät kann sowohl als Frontanbaugerät wie auch im Heckanbau gefahren werden. In der Agrargesellschaft Gramzow mbH in der Uckermark (800 ha Ackerland) wird der X-CUT SOLO in einer Breite von 6 m zur Rapsstoppelbearbeitung eingesetzt „plus ein bisschen Mais“. Geschäftsführer Albrecht Dehio zieht das Fazit: „Je schneller man ihn fährt, desto besser ist das Ergebnis.“ Insgesamt habe der X-CUT SOLO seine Erwartungen erfüllt: „Gute Zerkleinerung der Rapsstoppel und ein guter Feldaufgang des Ausfallrapses. 10 Hektar in der Stunde sind bei einem Dieselverbrauch von rund 2,5 Litern pro Hektar ohne weiteres möglich.“ Der Zugkraftbedarf liegt bei 150 PS. Der Betrieb von Wilhelm Zimmermann im baden-württembergischen Donautal verfügt über 55 ha Ackerfläche. Der Landwirt baut schwerpunktmäßig Mais für Biogasanlagen an. Er setzt ein X-CUT SOLO in 3 m Breite ein, der auch über den Maschinenring verliehen wird. Das Gerät wurde zunächst zur Zerkleinerung von Zwischenfrüchten getestet, wobei selbst zwei Meter hohe Zwischenfruchtbestände sehr gut bewältigt worden sind – ganz anders als bei der bisher eingesetzten Scheibenegge. Sonst sind auch bei abgefrorenen Zwischenfrüchten immer Reste geblieben, teilweise bis 80 cm lang. Außerdem sichert der X-CUT SOLO die für die Ackerhygiene notwendige Zerstörung der Maisstoppel.

. Redaktion

Zurück