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Foto: Werkbild

Unkrautbekämpfung mit der Fräse

Nicht nur im Bioanbau benötigt man einen „reinen Tisch“, bevor die Kulturen gesät oder gepflanzt werden. Als bewährtes Gerät für die „Unkrautkur“ im pfluglosen Bioanbau werden oft Bodenfräsen eingesetzt. Diese hobeln die oberste Bodenschicht mit Winkelmessern vollständig ab und werfen das Gemisch aus Boden, Stroh und Unkräutern nach hinten. Durch Prallbleche erfolgt dabei eine intensive Enterdung der Unkräuter. Hinzu kommt, dass sich das Gemisch aus Erde, Stroh und Unkraut beim Werfen entmischt, wobei die Unkräuter oben abgelegt werden und so schneller vertrocknen. An der Bodenoberfläche bleibt die schützende Mulchdecke nach der Bearbeitung weitgehend erhalten.
Derartige Bio-Fräsen eignen sich auch zum pfluglosen Umbruch von Kleegrasbeständen. Das italienische Unternehmen Celli bietet robuste Fräsen mit verschiedenen Arbeitsbreiten an, teilweise auch hydraulisch klappbar. Speziell für den Bioanbau entwickelt wurde z. B. die Fräse Celli Pioneer P 140 Bio, die es in Arbeitsbreiten bis 3,10 m Breite gibt; der Leistungsbedarf liegt bei max. 140 PS.

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